Schlagwort: 2024
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Fehlversendungen: Möglicher Fall von Schadenersatz
Ein häufiger Fall, in dem es zu Datenschutzverletzungen kommt, ja fast schon ein ‚Klassiker‘, sind Fehlversendungen. Immer wieder versenden Unternehmen, Behörden oder Krankenkassen Postsendungen mit Dokumenten oder E-Mails an falsche Personen, die dadurch Kenntnis von fremden personenbezogenen Daten erlangen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat jetzt einen Fall entschieden, in dem ein Steuerberater eine Steuererklärung irrtümlich…
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750 € DSGVO-Schadenersatz wegen nicht erteilter Datenauskunft
Wie so vieles im Recht hängt es davon ab – im Fall der gerichtlichen Durchsetzung von DSGVO-Schadenersatz denn auch vom jeweiligen Gericht. In der Rechtsprechung wird zum Teil die Auffassung vertreten, dass Verstöße gegen die Pflichten aus Art. 15 DSGVO nicht in den Anwendungsbereich von Art. 82 DSGVO fallen. Begründet wird diese Auslegung des Artikels…
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EuGH: DSGVO-Schadenersatz auch ohne identifizierbare natürliche Person
Ein noch recht junges Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat Auswirkungen auf derzeit anhängige Fälle im Bereich von Schadenersatz nach Art. 82 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). In dem Urteil geht es um die Frage, ob einem Unternehmen das Handeln eines Beschäftigten in Form eines Datenschutzverstoßes zur Last gelegt werden kann. Schuldhafter Verstoß durch Mitarbeiter erforderlich? Nicht endgültig…
